Veranstaltungen EUmigra 2022

  • März 2022: EUmigra Themenforum „Gleichgestellt – gleichbehandelt? Wege zu fairen Arbeits- und Lebensbedingungen für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger in Sachsen-Anhalt“ (Thema N.N.)
  • Mai 2022: EUmigra Themenforum „Gleichgestellt – gleichbehandelt? Wege zu fairen Arbeits- und Lebensbedingungen für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger in Sachsen-Anhalt“ (Thema N.N.)
  • Juni 2022: EUmigra Themenforum „Gleichgestellt – gleichbehandelt? Wege zu fairen Arbeits- und Lebensbedingungen für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger in Sachsen-Anhalt“ (Thema N.N.)
  • Oktober 2022: EUmigra Themenforum „Gleichgestellt – gleichbehandelt? Wege zu fairen Arbeits- und Lebensbedingungen für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger in Sachsen-Anhalt“ (Thema N.N.)

Veranstaltungen EUmigra 2021

  • 14. Oktober 2021, 09.00-12.30 Uhr, online: Einfache Bildsprache. Mit Angelika Güc, Grafikerin, Fotografin und Bildsprache-Expertin.
  • 28. September 2021, 09.00-12.30 Uhr, online: Beratungs-Arbeit in und mit sozialen Medien. Mit Nicoleta Bădulescu („Migrationsberatung 4.0 - Aufsuchende Beratung zum Thema Arbeiten in den sozialen und digitalen Medien“) und Taissiya Sutormina („Fem.OS - Aufsuchende Beratung in den sozialen Medien für Migrantinnen aus Drittstaaten“)
  • 30. Juni 2021: "30 Jahre Deutsch-Polnischer Vertrag. Wo stehen wir?" Debatte #1. Diskussionsbeitrag in Panel I: Polen in Deutschland. Partizipation und Arbeitsmarkt. Eine Chance zur Selbstentfaltung oder Abstieg in die gesellschaftlichen Unterschichten?
  • 6. Mai 2021: "Positionen-Check #Unionsbürgerschaft". Online-Gesprächsveranstaltung der AGSA e.V. mit Vertreter*innen von Parteien zur Wahl im Rahmen der Europawoche unter Beteiligung von EUmigra
  • 17. März 2021: EUmigra-Auftaktveranstaltung Gleichberechtigt und trotzdem diskriminiert? Realitäten der sozialen und Arbeitsmarktintegration von EU-Bürgern in Deutschland“ (Referentin: Dr. Nora Ratzmann, DeziM). Vortrag und Diskussion (online) im Rahmen der EUmigra-Themenreihe Gleichgestellt – gleichbehandelt? Wege zu fairen Arbeits- und Lebensbedingungen für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger in Sachsen-Anhalt mit 60 Teilnehmenden
  • 9. März 2021: "EU-Zugewanderte in Weißenfels. Bedarfe der Zielgruppen und Handlungsoptionen für die Steuerung". Diskussionsveranstaltung (online) im Rahmen von Runder Tisch Unionsbürger*innen im Burgenlandkreis (UBU)

 

Rückblick und Berichte

EUmigra-Werkstattreihe "Zielgruppengerechte(re) Kommunikation": Workshop 2 - Einfache Bildsprache

Der zweite Teil der EUmigra-Werkstattreihe „Zielgruppengerechte(re) Kommunikation“ in Kooperation mit Blickpunkt: Migrantinnen fand am 14. Oktober 2021 in Form des Online-Workshops "Einfache Bildsprache" mit rund 16 Teilnehmenden statt.

Einfache Bildsprache ist ein wichtiger Faktor in der Kommunikation mit internationalen Communities in den Sozialen Medien oder auch bei der Anfertigung von Informationsmaterial für jene Zielgruppe.

Nach der Begrüßung durch Moderatorin Laura Ballaschk von Blickpunkt: Migrantinnen stellten sich die Workshop-Organisatoren in Form der Projekte EUmigra Fach- und Servicestelle EU-Migration Sachsen-Anhalt (durch Projektleiter Dr. Ernst Stöckmann) und Blickpunkt: Migrantinnen, stellvertretend durch Linda Kunze, den Teilnehmenden vor.

Das Online-Seminar „Einfache Bildsprache“ leitete Angelica Güc, Expertin für Bildsprache, Grafikerin und Fotografin. Sie referierte zu folgenden Themen:

  • Bildsprache in der interkulturellen Kommunikation
  • Wirkung von Bildern auf das Unterbewusstsein und auf unterschiedliche Zielgruppen
  • Effektive Kombination von Bildelementen und Text zur Reduzierung des Textanteils
  • Storytelling in Social Media Kanälen
  • Trends in der Bildsprache
  • Bildbeschaffung/ -recherche
  • Tools, Workflows und andere Tipps für die tägliche Praxis

83 % der Informationen nehmen wir über die Augen auf, ließ Frau Güc die Teilnehmenden wissen. Umso wichtiger sei es über eine aussagekräftige und zielgruppengerichtete Bebilderung das Interesse der Betrachterinnen und Betrachter zu wecken und ohne viele Worte Aussagen über die grafische Ausgestaltung transportieren zu können. Letzteres sei insbesondere in der Kommunikation mit Menschen, die eine andere Sprache sprechen von hohem Wert.

Dabei arbeitete die Referentin mit vielen anschaulichen Bildbeispielen und regte mit einer Bastelaufgabe, bei der die Teilnehmenden zum Thema Fristverlängerung eine grafische Ausgestaltung anfertigten, zum kreativen Denken an.

Hier finden Sie die Präsentation von Angelica Güc

EUmigra-Netzwerktreffen am 5. Oktober 2021 im einewelt haus

Am 5. Oktober 2021 fand sich das EUmigra-Team zum Netzwerktreffen im einewelt haus in Magdeburg zusammen. Die Fach- und Servicestelle EU-Migration Sachsen-Anhalt erörterte mit ihren Netzwerkerinnen und Netzwerkern, wie der von der EUmigra-Mutterseite angestoßene Wissens- und Informationsaustausch bei Facebook in die Communities funktioniert. In diesem Zuge wurden auch die festgestellten Bedarfe der Unionsbürgerinnen und -bürger in Sachsen-Anhalt zusammengetragen.

Hier finden Sie die EUmigra-Communities bei Facebook:

EUmigra Fach- und Servicestelle EU-Migration Sachsen-Anhalt (Deutsch)
EUmigra-
България
EUmigra Italia
EUmigra Hrvatska
EUmigra Polska
EUmigra România
EUmigra Espa
ña
EUmigra Ungarn/Magyar

EUmigra-Werkstattreihe "Zielgruppengerechte(re) Kommunikation": Workshop 1 - Beratungsarbeit in und mit sozialen Medien

Am 28. September 2021 fand der erste Teil der zweiteiligen EUmigra-Werkstattreihe "Informations- und Beratungsarbeit zielgruppengerecht(er) gestalten" in Form des Workshops "Beratungsarbeit in und mit sozialen Medien" statt. Die Online-Werkstattreihe ist Teil der Interkulturellen Woche der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V..

Nach der Begrüßung durch Moderatorin Laura Ballaschk von Blickpunkt: Migrantinnen stellten sich die Workshop-Organisatoren in Form der Projekte EUmigra Fach- und Servicestelle EU-Migration Sachsen-Anhalt (durch Projektleiter Dr. Ernst Stöckmann) und Blickpunkt: Migrantinnen den rund 20 Teilnehmenden vor.

Nach einer Umfragerunde, die die Relevanz Sozialer Medien im privaten sowie beruflichen Kontext verdeutlichte, stiegen die Referentinnen des ersten Workshops, Nicoleta Bădulescu (Projekt "Migrationsberatung 4.0" von Minor) und Taissiya Sutormina (Projekt "Fem.OS" von Minor), in ihr Workshop-Thema "Beratungsarbeit in und mit sozialen Medien" ein.

So stellten die Referentinnen ihre Projekte vor, die sich mit der aufsuchenden Informations- und Beratungsarbeit in den sozialen Medien beschäftigen, zum Einen das Projekt MB 4.0 für Unionsbürger*innen, zum Anderen Fem.OS für Migrantinnen aus Drittstaaten.

Mithilfe einiger Grafiken und Statistiken verdeutlichten die Referentinnen, dass die Sozialen Medien eine der wichtigsten Informationsquellen für Neuzugewanderte darstellen. Im weiteren Verlauf lieferten Sutormina und Bădulescu hilfreiche Tipps, wie die Teilnehmenden ihre Zielgruppen noch besser erreichen sowie grundsätzliche Informationen zur Facebook-Nutzung für Beratende. Im Anschluss gingen die Referentinnen auf die verschiedenen Formen der Informationsvermittlung in den Sozialen Medien ein, beispielsweise durch Infografiken, animierte Videos, Quizze oder Formulare. Zuletzt bekamen die Teilnehmenden noch einige hilfreiche Informationen zum Umgang mit Hassrede in den Sozialen Medien an die Hand, was den ersten Teil der Werkstatt-Reihe "Informations- und Beratungsarbeit zielgruppengerecht(er) gestalten" schlussendlich abrundete. Hier finden Sie die Präsentation der Referentinnen.

Mitgliederversammlung der AGSA e.V. unter regem Zuspruch der Mitgliedsorganisationen

"EUmigra - Fach- und Servicestelle EU-Migration Sachsen-Anhalt" stellte sich vor

Zur AGSA-Mitgliederversammlung am 21. September 2021 fanden sich gut 30 Mitgliedsorganisationen zusammen, um neben der satzungsmäßigen Tagesordnung auch geselligen Erfahrungsaustausch zu pflegen und neue Projekte kennenzulernen.

Die auf der Mitgliederversammlung der AGSA bilanzierten Arbeitsschwerpunkte, erreichten Ziele und Haushaltsplanungen kamen im Jahresbericht für 2020 bei den knapp 30 teilnehmenden AGSA-Mitgliedsorganisationen überzeugend an.

Schwerpunkte der vom Vorsitzenden Gerhard Miesterfeldt eröffneten und geleiteten Versammlung bildeten der Rechenschaftsbericht des Vorstandes und der Geschäftsführung, die Genehmigung des Haushaltsplanes sowie die Diskussion zu den Auswirkungen des Koalitionsvertrages (Pascal Begrich) auf die Arbeit der AGSA und ihrer Mitgliedsorganisationen.

Neben dem Geschäftsbericht samt frisch gedrucktem AGSA-Jahresbericht (PDF) erhielten alle Teilnehmenden zugleich aktuellen Einblick in laufende und neue Projekte. So stellte Projektleiter Dr. Stöckmann den Teilnehmenden das 2020 gestartete AGSA-Projekt "EUmigra - Fach- und Servicestelle EU-Migration Sachsen-Anhalt" vor, mit dem der Träger die lange Tradition seines bildungspolitischen Engagements im Bereich der Europapolitik und EU-Zuwanderung wirksam ergänzt.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung hatten die Mitglieder bei geselligem Ausklang und unter Beachtung der Coronaregeln im Hof des einewelt hauses die Möglichkeit zu ausgiebigem persönlichen Erfahrungsaustausch.  

Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. ist ein Dachverband für Organisationen, die sich für ein demokratisches Miteinander sowie gleichberechtigte soziale Teilhabe unabhängig von Herkunft, Religion, Sprache u.a. Merkmalen einsetzen. Seinen Mitgliedern bietet die AGSA logistische Unterstützung in Form von Räumen & Technik, Beratung in Fragen der Öffentlichkeitsarbeit, des Vereinsmanagements, der Fördermittelakquise u.v.m.

Seit 1996 ist die AGSA e.V. Trägerin des einewelt haus, das sich zu einem Ort des interkulturellen Begegnens, Engagements und Netzwerkens in Magdeburg mit landesweiter Ausstrahlung entwickelt hat. Die AGSA verbindet Kompetenz, Erfahrung und Methodenvielfalt an der Schnittstelle zwischen Haupt- und Ehrenamt, Zivilgesellschaft und Verwaltung, in der Jugend- und Erwachsenenbildung.

EUmigra beim V. Kongress Polnischer Migrantenorganisationen in Deutschland (Polonia)

"Von der Migration über die Integration zur vollen Teilhabe"

Unter dieser Überschrift stand der V. Kongress der polnischen Organisationen in Deutschland, der vom 17.-19. September 2021 in Berlin stattfand.

Ziel des V. Kongresses in Berlin war es, die Errungenschaften der polnischen Migrantenorganisationen in Deutschland im Hinblick auf die vertraglichen Regelungen zu reflektieren und junge Europäer polnischer Abstammung weiter für die europäische Integration in ihrem Wohnsitzland zu motivieren. Während des diesjährigen Treffens wurden die Teilnehmenden Fragen im Zusammenhang mit der Beteiligung junger Polen am EU-Integrationsprozess, der Vernetzung Polens im Rahmen der "Koalition für Polen" und der Aktivität und Verbreitung guter Beispiele für die Präsenz junger Menschen im kulturellen, bürgerlichen und ökologischen Alltag diskutiert.

Die mehr als zwei Millionen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger mit polnischen Wurzeln sowie die fast eine Million in Deutschland lebenden Auslandspolinnen und -polen bilden die zweitgrößte gesellschaftliche Gruppe mit Migrationshintergrund, die unmöglich ignoriert werden kann, die jedoch sozial und politisch teilweise marginalisiert wird.

Ziel vom Kongress war die Ausarbeitung gemeinsamer Ziele und Aufgaben für die nächsten Jahre. Darüber hinaus sollten die Teilnehmenden ermutigt werden, sich über Integrationsfragen auszutauschen und sich für den Weg zur vollwertigen Integration sowie Partizipation im Sinne gesellschaftlicher Teilhabe zu engagieren.

Das sachsen-anhaltische Projekt Fach- und Servicestelle EU-Migration Sachsen-Anhalt (EUmigra) weckt ein großes überregionales Interesse und wurde beratend eingebunden in das polnische Bundesnetzwerk Partizipation und Soziales „Part of Europe“ Polnische Sozialrat (partofeurope.com)

Krzysztof Blau, Geschäftsführer der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., informierte die Teilnehmenden des V. Kongresses der Polnischen Organisationen in Deutschland über das Projekt Fach- und Servicestelle EU-Migration Sachsen-Anhalt (EUmigra).

Im Plenum nahmen teil:

Hans-Leo Dirks, Leiter des Referats „Nationale Minderheiten in Deutschland“ im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Katarina Niewiedział, Integrationsbeauftragte des Berliner Senats.

Anett Roswora, Integrationsbeauftragte des Freistaates Thüringen.

Dr. Doris Lemmermeier, Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg.

Thorsten Klute, Polonia Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen.

Dr. Kamila Schöll-Mazurek, Sprecherin des polnischen Bundesnetzwerkes für Partizipation und Soziales „Part of Europe“

Joanna Szymanka, Polregio e.V.

 

EUmigra und Themen rund um die EU-Zuwanderung bei der 9. IKOE-Ideenwerkstatt der AGSA in Lutherstadt Wittenberg

Vom 14.-16. September 2021 hat das IKOE-Projekt (Fachstelle Interkulturelle Orientierung + Öffnung Sachsen-Anhalt) der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. die Koordinierungsstellen für Integration des Landes Sachsen-Anhalt zur 9. „IKOE-Ideenwerkstatt“ in Lutherstadt Wittenberg geladen.

Das bewährte Format der Ideenwerkstatt richtet sich an alle Mitarbeitenden der Koordinierungsstellen für Integration des Landes Sachsen-Anhalt und findet in Abstimmung und unter Beteiligung des Landesverwaltungsamts Sachsen-Anhalt statt.

Nach dem internen Austausch der Mitarbeitenden der Koordinierungsstellen für Integration zu Arbeitsprozessen, guten Praxis-Erfahrungen und Herausforderungen 2020/21, stellte Referentin Iwona Kischel am ersten Werkstatt-Tag Praxiseinblicke aus ihrer Integrationsarbeit in Weißenfels vor. Unter anderem läuft in Weißenfels seit 2020 das gemeinsam mit EUmigra 2020 initiierte Projekt "Runder Tisch Unionsbürger*innen im Burgenlandkreis“ (UBU). UBU dient der fachlichen Koordinierung und Vernetzung zwischen unterschiedlichen Akteureebenen mit lokalen Schwerpunkten in Weißenfels, Naumburg und Zeitz mit bereichsübergreifender Zielgruppenansprache inklusive der Communities vor Ort. Ziel ist ein nachhaltiger, auf ganzheitliche Bedarfserfassung ausgerichteter Dialog der systemischen Strukturen zur verbesserten Umsetzung des EU-Freizügigkeitsgesetzes in Sachsen-Anhalt. Konzeption, Umsetzung und Organisation liegen in der Hand von EUmigra in Kooperation mit der Fachstelle BemA – Beratung migrantischer Arbeitskräfte von Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt gGmbH und dem Bereich Gleichstellung und Integration der Stadt Weißenfels.

Thematisch fortsetzend stellte sich im Anschluss die Fach- und Servicestelle EU-Migration Sachsen-Anhalt (EUmigra) mit einem Impulsbeitrag von Projektleiter Dr. Ernst Stöckmann den Teilnehmenden vor und lieferte einen Überblick zu Beratungs- und Unterstützungsstellen in den Kommunen sowie zu aktuellen Herausforderungen in der Landschaft der Unterstützungsstrukturen für alle Unionsbürger*innen. Ein an die Koordinierungsstellen ausgegebener Fragebogen zur ersten Bedarfsabfrage soll dazu beitragen,  die landesweite Situation zu Beratungsbedarfen für EU-Angehörige standortbezogen genauer in den Blick zu nehmen. Die abschließende Fragerunde unter reger Beteiligung des Plenums zeigte das Interesse an der Thematik.

Auch Tag zwei der Ideenwerkstatt stand schwerpunktmäßig im Zeichen von EU-Migration im Kontext von aktuellen Bedarfen und Unterstützungsinstrumenten: Über kommunale Beteiligungs- und Integrationsprozesse für und mit EU-Migranten am Beispiel Integrationsbereich Stadt Weißenfels informierte Iwona Kischel vom Integrationsbereich der Stadt Weißenfels. Wie migrantische Communities erreicht werden in zielgruppengerechter Kommunikation etwa über Soziale Medien erläuterte in ihrem Vortrag Nicoleta Badulescu vom Berliner Projektkontor, der Migrationsberatung 4.0. Schließlich war auch die eigentliche Werkstatt am zweiten Veranstaltungstag auf den Fokus EU-Migration in Sachsen-Anhalt gerichtet. Hier zeigte sich einmal mehr, dass der Dreh- und Angelpunkt für das Erreichen der Zielgruppe in bedarfsspezifischer, muttersprachlicher Kommunikation und Ansprache liegt, und das möglichst in der gesamten Bandbreite zwischen digitalen und physischen Informationsangeboten.

Noch einige 'dicke Bretter zu bohren'. Positionen-Check #Unionsbürgerschaft zeigte Handlungsbedarfe auf (06.05.2021)

Im Rahmen der Europawoche hatte die Online-Gesprächsveranstaltung der AGSA e.V. unter Beteiligung von EUmigra am 6. Mai 2021 Vertreter*innen von Parteien zum Gespräch eingeladen.

Die Diskussion legte gravierende Handlungsbedarfe offen und berührte damit einschlägige Problemfelder der bundesweiten Diskussion zum Thema Gleichstellung und Teilhabe von Unionsbürger*innen in Sachsen-Anhalt.

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EUmigra-Auftaktveranstaltung mit 60 Gästen: Längst noch nicht gleichbehandelt und integriert. Vortrag und Diskussion zur Diskriminierung von Unionsbürgern (17.03.2021)

Frau Dr. Nora Ratzmann vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) e.V. (Berlin) referierte am 17. März 2021 in der EUmigra-Auftaktveranstaltung zu dem Thema "Gleichberechtigt und trotzdem diskriminiert? Realitäten der sozialen und Arbeitsmarktintegration von EU-Bürgern in Deutschland".

Die Veranstaltung im Rahmen der EUmigra-Themenreihe „Gleichgestellt – gleichbehandelt? Wege zu fairen Arbeits- und Lebensbedingungen für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger in Sachsen-Anhalt“ fand als Online-Diskussionsrunde statt.

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EU-Zugewanderte in Weißenfels. Bedarfe der Zielgruppen und Handlungsoptionen für die Steuerung (09.03.2021)

Am 9. März trafen sich Unterstützungsstrukturen der Integrationsarbeit im Burgenlandkreis zu einem kollegialen Fachaustausch zu den Bedarfen und Optionen der verbesserten Kommunikation und Kooperation zusammen.

Die Veranstaltung bildete den Auftakt der Veranstaltungsreihe „Runder Tisch Unionsbürger*innen im Burgenlandkreis (UBU)", die in gemeinsamer Initiative von BemA - Beratung migrantischer Arbeitskräfte und dem Integrationsbereich der Stadt Weißenfels entstanden ist.

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