Politische Teilhabemöglichkeiten ausschöpfen. Echos der EU-Communities in Weißenfels

EUmigra (AGSA e.V.)

Die Europawahl steht unmittelbar vor der Tür. Nur noch bis spätestens Sonntag, den 19. Mai 2024, haben Unionsbürger in Deutschland die Gelegenheit, bei der Gemeindebehörde ihres deutschen Wohnortes einen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis zu stellen. Erst mit diesem persönlichen Antrag ist die politische Direktwahl möglich und gültig, die vom 6. bis 9. Juni 2024 stattfindet.

Die Fach- und Servicestelle EUmigra mit ihrer Regionalstelle in Weißenfels warb mit der gestrigen Informationsveranstaltung im Büro des migrantischen Vereins SIV noch einmal für die politische Beteiligung an der Wahl des Europäischen Parlaments. Zur Verbesserung der Informationen über die Wahlmöglichkeiten und das Wahlprozedere brachte das Team EUmigra mehrsprachige Informationsmaterialien mit, darunter die Wahlanleitung der AGSA-Projekte "Sachsen-Anhalt wählt Europa - ab 16!" und den Jungen Europäischen Föderalist:innen Sachsen-Anhalt e.V. in den Sprachen Deutsch, Englisch, Polnisch, Bulgarisch, Rumänisch, Italienisch, Spanisch, Französisch und Tschechisch.

Die anregenden Gespräche und Diskussionen über das Leben als Unionsbürger in Sachsen-Anhalt und die anstehenden Europawahlen führten neben dem Thema der Europawahl auch auf die Optionen der politischen Teilhabe im lokalen Raum der Gemeinde oder Stadt., beispielsweise in Form eines Migrantenbeirats. Dass dieser sich in der Vorbereitung befindet und bereits seit längerem in Weißenfels durch vielfältige Impulse angeschoben wurde und wird, erfuhren die Diskutanten von den Mitgliedern von SIV e.V. ebenso wie von Frau Hayatleh-Heinke vom Förderprogramm "My Turn- Migrantinnen starten durch" der Zukunftswerkstatt Mitteldeutschland. So bleibt zu hoffen, dass von der Dynamik der Europawahl auch  die politischen Teilhabeinitiativen vor Ort profitieren werden.

 

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